„environmental research and design“ fasst die unterschiedlichen facetten meiner arbeit in einem konzept zusammen:
„environmental research“, umweltforschung oder vielmehr erforschung der umwelt erfasst meinen besonderen bezug zur natürlich-kulturellen umwelt, meinen blick für landschaften, den ich unter anderem in meiner langjährigen arbeit als landschaftsgärtner entwickelt habe. zudem ist darin meine mitarbeit auf verschiedenen wissenschaftlichen grabungen enthalten, die mich auf vielfältige weise inspiriert und ohne die viele meiner arbeiten so nicht entstanden wären. auch sie findet im freien statt.
die konkrete suche in der erde nach den spuren unserer vorfahren ist (neben ihrem wissenschaftlichen wert) eine „schatzsuche“, die artefakte ganz eigener ästhetik ans tageslicht bringt. Sie regt mich zum nachdenken über meinen bezug zu diesen vergangenen lebenswelten und menschen an und konfrontiert mich mit deren und unserer eigenen vergänglichkeit.
„design“ bezieht sich auf die verbindung von landschaft mit der kunst. mein anliegen dabei ist es, das kunstobjekt in seine umgebende landschaft einzubetten, so dass die landschaft die kunst erwachsen lässt, um dann in die landschaft zurück zu wirken. auf einer anderen ebene verarbeite ich alte, „unbrauchbar“ gewordene gegenstände aus schrott-landschaften und füge sie in meinen objekten möglichst unverändert zu neuen formen zusammen. auch sie tragen mit ihrer vergangenen lebengeschichte zum charakter dieser werke bei. wild horse 2006
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